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Diabetes-adaptierte Einlagen



Weltweit ist die Erkrankung, Diabetes mellitus auf dem Vormarsch. Betroffen sind 2010 schätzungsweise 250 Millionen Menschen.

In Deutschland sind etwa 5% der Bevölkerung von Diabetes betroffen. Das entspricht etwa 4 Millionen Menschen.

 

Der Diabetes mellitus hat zwei Typen, Typ I, meist im Kinder- und Jugendalter be­ginnend, und den Typ II, im höheren Alter beginnend.

Es kann davon ausgegangen werden, daß es eine Dunkelziffer gibt, die in dieser Rechnung nicht erfaßt ist.

Von der Zeit des Beginns der Erkrankung bis zur abgeschlossenen Diagnosenstellung, vergehen in der Regel 5 bis 8 Jahre. Somit sind nicht selten, schon bei der Diagnose Diabetes mellitus, Folge- und Langzeitschäden zu beobachten.

Viele Patienten leiden unter Neuropathien (Schädigung der Nerven) und einer Schädigung der Blutgefäße, als Folge langjährigen Diabetes mellitus.

Neurophatien in den Beinen bedeutet eine gestörte Schmerz- und Tastempfindlichkeit. Daraus resultiert eine schwerere Koordination beim Gehen und in der Gleich­gewichts­haltung, aber auch eine gewisses Unvermögen, in der Beurteilung von Druck, Schmerz und Wärme.

An dieser Stelle beginnt es gefährlich zu werden. Druckstellen oder von außen ein­wirkende Einflüsse (z.B. Stöße oder Hitze) verursachen dann keine Schmerzen. Die Warn­signale des Körpers funktionieren nicht und es entstehen Verletzungen. Diese heilt wiederum durch schlechte Durchblutung nur verzögert, im schlimmsten Fall gar nicht ab.

Durch die verschlechterte Durchblutung ist das Gewebe ohnehin schon anfällig und verletzlich, so dass Einflüsse, welche ein gesunder Mensch ohne Probleme toleriert, einem Diabetiker schaden können. Dabei kann allein schon die normale Gehbelastung, mit entsprechenden Drücken an der Fußsohle, oder eine Falte im Schuhleder zu Ulcerationen (Verletzungen) und Nekrosen (Gewebstod) führen.

Wir sind in der Lage Fußdrücke zu analysieren und durch spezielle Einlagen zu verteilen, um so gefährliche Spitzenbelastungen zu vermeiden.

Dabei kommen spezielle Materialien zum Einsatz, die alle erforderlichen klinischen Eigenschaften, in Hinsicht Anpaßbarkeit, Druckverteilung, Puffer und Reinigung erfüllen.

Fußgerechtes Schuhwerk oder Diabetikerschuhe schaffen dabei ein Umfeld, welches Platz und Druckfreiheit für den Fuß garantiert.

Unsere Mitarbeiter sind speziell geschult und zertifiziert. Wir benutzen computer­gestützte Mess-, Analyse- und Fertigungssysteme zur Herstellung unserer Einlagen.

 

Ein Podologe sollte begleitend zu allen anderen Maßnahmen Anlaufpunkt für Diabetiker sein. Die Fußpflege ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Diabetikers und sollte nur von einer speziell geschulten Person (Podologe) durchgeführt werden, weil hier die Ver­gangenheit zeigte, auch Fußpflege kann, nicht fachgerecht durchgeführt, Verletzungen mit irreparablen Schäden verursachen.

Eine Vielzahl von Behandlungen offener Wunden, Krankenhausaufenthalte und sogar Amputationen können vermieden werden, wenn dem Diabetiker eine sachgerechte, fachlich qualifizierte Behandlung zu Teil wird.

Lassen Sie sich durch uns beraten, um die Zusammenhänge zu verstehen. Arzt, Podologe und zertifizierte Mitarbeiter unseres Hauses können ein Konzept zusammenstellen, welches auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

 

Ihr Sanitätshaus Kniesche






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